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Klappentext Bearbeiten

Die Zwillinge Dana und Roxy sehen zwar genau gleich aus, aber ihr Charakter könnte nicht unterschiedlicher sein: während die eine sich die hübschesten Jungs des Landes angelt, lebt die eine in ihrer eigenen Traumwelt. Und Dana wünscht sich immer das Gleiche: zu Fliegen, Fliegen wie die Feen, wie die Bergelfen in den alten Legenden. Oder gibt es die Bergelfen doch? Zusammen mit Karl, der wohl der vernünftigste Typ im ganzen Elfenreich ist und ihr nur aus Liebe folgt, macht sie sich auf die Suche nach den Bergelfen, die der Legende nach in den Bergen leben und die geheimnisvolle Kraft des Fliegens besitzen ...

Dana Bearbeiten

Meine Augen wandern zum Himmel. Verzückt beobachte ich die Störche, die über mir fliegen. Störche sind meine absoluten Lieblingstiere. Groß und elegant, aber vor allem können sie fliegen. Es gibt nur ein einziges Tier, welches ich sogar noch lieber habe als Störche: Fledermäuse. Klein, geheimnisvoll, große Ohren und fliegen in der Nacht. Irgendetwas verbindet mich mit ihnen, finde ich. Weil, viele Elfen mögen Fledermäuse nicht, vor allem wegen ihrer übergroßen Ohren und der Tatsache, dass sie in der Nacht unterwegs sind. Die meisten Elfen sind nämlich der Meinung, dass Nachtgeschöpfe Übles im Schilde führen. Das ist es, worin ich und Fledermäuse sich ähneln: wir sind beide eher klein (wobei in meinem Fall klein eher so gemeint ist wie unscheinbar und unwichtig), wir sind geheimnisvoll oder besser gesagt, sie sind geheimnisvoll und ich habe Geheimnisse, oft werden wir verachtet (die Fledermäuse wegen ihrer großen Ohren und ich wegen meiner Tagträume) und wir sind beide nachtaktiv. Letzteres bin ich übrigens jede Nacht, ich kann nie einschlafen und brauche wenig Schlaf, weswegen ich erst in den sehr frühen Morgenstunden einschlafen kann. Dann sitze ich oft am Fenster und schaue in die Nacht hinein. Da höre ich meine Schwester, Roxy. Sie ist zusammen mit ihrem neuen Geliebten, dessen Namen ich nicht kenne. Er schaut sie wie hypnotisiert an. Gerade fragt er sie: "Muss toll sein bei euch im Palast, stimmt's?" "Vielleicht kannst du mich mal besuchen kommen und dann kann ich dir sogar etwas über meine Eltern erzählen!" "Die Königin und der König? Wirklich? Danke!" Und dann schaltet meine Schwester den Flirt-Modus ein und sie gehen weg. Ich seufze. Roxy macht mit jedem Elf, der reich, hübsch und angesehen ist. Da gibt sie wirklich Zucker. Mit mir macht sie ungefähr das Gegenteil: ich bin ihr so wichtig wie ein verfaulter Apfel. Mit meinen Eltern ist das ähnlich. Obwohl ich die Prinzessin bin, kennt mich fast keiner beim Namen. Das lautet dann so: "Also da sind die Königin Ella und König Heribert. Ihre Tochter Roxy. Und die hat noch eine Zwillingsschwester, die heißt ... ähhmm ... gleich hab ich's ... okay, ist nicht mehr so wichtig." Ja, Roxy ist meine Zwillingsschwester. Wir sind uns wirklich zum Verwechseln ähnlich. Was das Aussehen betrifft ... Da höre ich Gekicher. Ich drehe mich um. Hinter mir steht ein Elfenmädchen, ungefähr in meinem Alter, und ein Elf, ein paar Jahre jünger und wohl ihr Bruder. Beide tuscheln zusammen und sagen dann zu mir: "He, sprichst du wieder mit dir selbst?" Am liebsten hätte ich sie gefragt, was denn so schlimm daran ist. Aber ich konnte mich gerade noch zurückhalten. Seufzend fragte ich mich (in Gedanken): Und was soll ich jetzt machen? Da hellte sich mein Gesicht auf. Ich gehe zu Paco! Er ist ein recht alter, schrulliger Typ. Aber er kann die alten Legenden, die in seiner Bibliothek stehen, super-gut vorlesen. Ich lenke meine Schritte zur alten Bibliothek.

Karl Bearbeiten

Lachend lehnte ich mich mit meinen Freunden gegen die Wand. Gerade hatte mich Willi wieder einmal zum Lachen gebracht. Plötzlich sagte Olliver (oder Olli): "Hey, seht euch mal die an!" - "Wer ist das?" - "Denk mal nach, du Trottel! Das ist die Prinzessin!" Und bevor einer von uns etwas sagen konnte, trat Olliver zu dem Mädchen und sagte: "Hier, für dich, Süße!" Er reichte ihr ein kleines Päckchen. Erstaunt öffnete sie das Geschenk. "Oh, was für eine schöne Kette!" Und sofort war ihr anderer Begleiter (der wie ein begossener Pudel dastand) für sie vergessen. Mit einem Lächeln hängte sie sich die Kette (die übrigens aus purem Gold war, Ollis Eltern waren sehr wohlhabend, oder stinkreich, um es kurz zu machen) um den Hals. Zusammen mit ihrer neuen Begleitung ging sie davon. Ich hörte sie gerade noch säuseln: "Wirklich, es wäre besser gewesen, einen Diamanten zu nehmen, oder einen Rubin. Wusstest du, dass ich Rubine liebe? Ich..." Ich traute meinen Ohren kaum. So etwas Selbstsüchtiges, Eitles habe ich noch nie gehört! Und der arme Olli war vor Liebe ganz wirr! Schnell lief ich den beiden nach. "He, Olli! Wart doch mal!" Doch statt Olli drehte sich die Prinzessin höchstpersönlich um (das soll nicht heißen, dass ich von ihr beeindruckt war) und schaute mich hochnäsig an. "Ich weiß, wer du bist. Du gehörst zu diesem armen Gesindel. Pah!" Mit diesen Worten drehte sie sich um. Ich stand völlig überrumpelt da. Nie hatte sich jemand um meine Herkunft geschert! Das war der schlimmste Fall von Eitelkeit, den ich je erlebt habe. Aber Olliver war bis über beide Ohren in sie verschossen. Bei dem nützten alle Warnungen nichts. Ich seufzte. Plötzlich kam mein Vater auf mich zu. "Karl, mein Sohn, du solltest lieber ein bisschen deiner Schwester helfen, hmm?" Ich nickte meinem Vater zu und trottete in Richtung Bibliothek. Dort arbeitete meine Schwester. Da sah ich die Prinzessin. Schon wieder! Konnte diese Tussi nicht woanders nerven? Und sie war auch allein! Wo war Olli? Ich ging auf sie zu. "He, was ist jetzt mit meinem Freund, hä? Hast du ihn etwa schon fallen gelassen? Und seine Kette trägst du auch nicht mehr! Ist ja nur Gold!" Sie schaute mich verwirrt an. Und dann lachte sie und sagte: "Ach, du meinst sicher meine Zwillingsschwester! Roxy, eingebildet und mein Ebenbild, stimmt's?" "Ähhmm...ja! Sorry, hab dich verwechselt!" Sie lächelte kurz und ging in die Bibliothek. Das war also die Verrückte, die mit sich selbst redete. Irgendwie kam sie mir ganz vernünftig und freundlich vor. Tatsächlich konnte ich meinen Blick nicht mehr von ihr abwenden.

Anmerkung: Wing = Flügel, die Geschichte wird aus der Sicht von Dana und Karl geschrieben

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