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Kapitel 1 - AnkunftBearbeiten

"Ich werde nie wieder mit einem Schiff fahren!"

Mit einem letzten Blick auf den Matrosen der ihr die Leine vor dem Anlegeplatz zurückzog und mit bleichen Gesicht zog sie ihren Rollkoffer vom Schiff hinunter. Schon nach der Hälfte der Fahrt wurde sie seekrank und die salzige Luft die um sie herum war passte nicht in ihrem Magen. Eine ganze Traube von Menschen -alle samt bekleidet mit Hüten, T-Shirts und kurzen Hosen- eilten alleine oder in Gruppen an ihr vorbei oder sammelten sich um ein paar herumstehende Personen. Sie könnte auch gut einen Reiseführer gebrauchen.

Der Hafen war nicht sonderlich gross. Ein Haus bildete den Mittelpunkt. Darumherum liefen Holzstege aus an denen kleine Fisherboote und Ruderboote angeleint waren. Das einzig grosse Schiff war das mit dem sie gekommen war. Eine andere Möglichkeit auf die Insel zu kommen gab es nicht. In silberblauer Farbe führte ein schwungvoller Schriftzug über die ganze Seite des Schiffes. S.k Sola stand darauf. Ihr Rollkoffer schepperte schwer als sie holpernd über die Holzplanken lief, richtung Gebäude immer mit leicht zugekniffenen Augen um der heissen Sonne zu entgehen. Unter dem rötlich angestriechenen Dach blieb sie stehen und öffnete eine Seitentasche. Sie hohlte ein zusammengefaltenes Stück Papier hervor. Vor ihrer Abreise hatte sie sich ihr Reiseziel ausgedruckt. Die Idee das sie auf Isola fuhr kam nicht von ihr. Ihre Eltern hatten sich getrennt, sie selbst war damit nicht einverstanden gewesen und hatte sich geweigert bei irgendwem zu wohnen. Die Schule hätte sie in einem Jahr abgeschlossen und da jemand von ihrer Verwandtschaft hier auf der Insel wohnte - sie selbst kam ja immerhin auch nicht vom Land- enstand die Idee das sie hier ein wenig Abstand gewinnen würde. Ein Argument ihrer Eltern war natürlich niht nur der Abstand sondern auch das sie hier gleich ihr Leben aufbauen könne. Immerhin bräuchten sie dann keine Rücksicht auf ihre Tochter zu nehmen.Mit dem Finger suchte Alin ihr nächstes Ziel. Sie musste ins Wohnviertel der Stadt. Diese Stadt schien aber nicht direkt am Hafen zu liegen. So konnte sie nur hoffen das es einen Bus gab. Mit dem Zettel in der Hand zog sie weiter. Ihr war nicht mehr übel. Sie trat auf das letzte Brett und der Hafen befand sich nun hinter ihrem Rücken. Die Reisegruppen waren verschwunden. Nur eine Frau war ein paar Meter weit entfernt und blickte auf ihr Handy. Diese trug einen Strohut unter dem ihr Gesicht nur zur Hälfte zu sehen war. Ein langes rotes Kleid hing an ihr herab. Der Stoff erschien Alin zu schwer. Trotz der Hitze schien die Frau nicht zu schwitzen. Als sie auf die Frau zu hielt drehte sich diese um."Kann ich dir helfen?". Neben der blondhaarigen Frau kam sich Alin vor als wäre sie unhöfflich gewesen. "Ich suche das Wohnviertel in der Stadt", sagte sie schnell. Fremde Personen anzusprechen war für sie nicht schwierig, doch immer wenn andere Leute in der Nähe war dachte sie immer das man sie doch beläheln würde. Immerhin würde ja nicht mal eine Jungedliche einfach so auf eine Insel gehen mit nicht mal einer Landkarte im Gepäck. "Da brauchst du lange wenn du das ganze zu Fuss machen möchtest. Es würde ein Buss fahren, doch wenn du nicht fast eine Stunde warten willst ist es wohl nur mit einem Taxi möglich". Alin`s Entscheidung war schnell gefällt. " Wo findet man ein Taxi ?". Hinter ihr befand sich der kleine Hafen und vor ihr ersttreckte sich eine Strasse der Küste entlang. Es war einer dieser staubigen Strassen, als wäre der Beton noch nicht bis in diesen Teil der Welt vorgedrungen. Es liessen sich keine Wegweise finden. " Ich kann dich fahren", meinte die Frau. Ali sah leicht zweifelnd in die Augen der Frau. Doch ihre Mutter hatte ihr schon immer gesagt das sie die Leute nicht nach ihrem Aussehen beurteilen sollte. Gleichzeitig war ihr schon im Kindergarten erzählt worden, das man nicht mit Fremden mitfährt.

Zehn Minuten nachdem die Frau - die sich nun als Misses Teng vorgestellt hatte- ihr das Angebot gemacht hatte sie in die Stadt zu fahren, sass Alin auf dem Beifahrersitz und liess die öde Landschaft am Fenster vorbeiziehen. Die Insel war bewahsen, doch die Strasse über die sie fuhren war staubig und vor dem Fenster zog immer wieder aufgewirbelter Staub davon. Das Auto war ginauso höflich eingerichtet wie die Worte von Misses Teng. Braunes Leder übrezog die Sitze. Die Klimaanlage lief leise und aus dem Radio ertönte das Lied einer CD.

GlossarBearbeiten

Hier werden gewisse Begriffe/Dinge genäuer erklärt. Für das Verstädnis der Geschichte wird das nicht gebraucht.

das Waisenhaus

Liegt auf einer Insel von der leicht gläubige Menschen behaupten, das sie verflucht sei weil dort die Geister von ehemaligen Kindern besucht wird. Poveglia.

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