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Hoffnungsschimmer (Blake) Bearbeiten

Obwohl es vollkommen Hell war, war kein Geräusch in der Großstadt zu hören. Diese Tatsache machte mir ein bisschen Angst, jedoch würde es keine Rolle spielen. Ich war nun schon so weit gekommen, nichts konnte mich davon abhalten meine Mission zu beenden. Ich sollte anscheinend aber noch Besserens belehrt werden. Nachdem ich eine ganze Weile durch die totenstille Stadt gelofen war, konnte ich endlich eine Schule erblicken. Sie war altmodisch und hatte einen besonders prächtigen Garten. Ich durchquerte ihn langsam und wollte schon die mächtige Doppeltür öffnen, da kam ein kleiner Mann der nervös vor mir stehen blieb und mich von unten anschaute. Ungeduldig zupfte ich mir einen Grashalm vom Ärmel. "Sind Sie der neue Schüler?", fragte mich das Männchen. "Nein ich -", wollte ich anfangen doch er unterbrach mich. "Gut, folgen Sie mir." Schon sprang er eine Treppe runter. "Wo bleiben Sie denn?" Ich hatte keine Wahl, denn einfach wegrennen konnte ich auch nicht, also folgte ich ihm. Er zeigte mir tatsächlich die Schule, jedes Klassenzimmer und ich erfuhr dass sein Name "Professor Altstock" war. Als er dann plötzlich stehen blieb hatte ich schon Hoffnungen es wäre endlich vorbei, doch er setzte mich in einen Raum und sagte, er müsse noch kurz telefonieren. Seufzend liess ich mich in einen Drehstuhl sinken und betrachtete in dem glasigen Fenster vor mir mein Spiegelbild. Ein schlanker Junge mit dunkelbraunen Haaren und ebenso dunklen Augen. Die Haare zerzaust. 17 Jahre alt und 3 dieser Jahre verschwendet um sie zu suchen. Meine Mission. Und jetzt? Jetzt, da es endlich einen Lichtblick gab, sass ich hier fest

Verlangen (Shira) Bearbeiten

Ich vergrub meine Finger in den Stoff meiner Manteltaschen als ich das kleine Miststück wieder einmal erblickte. "Beruhig dich", murmelte meine Freundin Annabell, der dass natürlich sofort aufgefallen war. Auch sie mochte Fleur nicht, aber ich glaute das sie nicht den selben, abgrundtiefen Hass verspürtr wie ich. "Bitte Shira, hör auf sie so anzustarren", startete sie einen zweiten Versuch aber es war zu Spät. Fleur zauberte unser Anblick ein boshaftes Grinsen auf die Lippen und sie nahm Kurs auf uns. Sobald sie vor und stehen blieb zischte sie schadenfroh: "Ach, wen haben wir denn da? Annie und ihre kleine Shira?" Annabell zuckte zusammen. "Bitte Fleur, hör auf mich so zu nennen." Ihr verstorbener Vater hattr sie nämlich immer so genannt, und dass wusste Fleur. "Entschuldige Annie, ich kann nichts dafür dass dein perfekter Daddy umgekommen ist. Aber wenn du mich fragst hat er's verdient." Ich schnappte nach Luft. Wie kann ein einziger Mensch so etwas aus seinem Mund lassen? Die Wut kochte in mir hoch als ich sah wie Annabell den Blick abwendete und Tränen in ihre Augen traten. "Shira? Möchtest du etwas sagen? Du kannst auch die Klappe halten wie immer, dass ist sowieso besser." Sie richtete ihren messerscharfen Blick auf mich. Ich verspürte blinde Wut und konnte ihr nicht ins Gesicht schauen. Meine Eckzähne fühlten sich plötzlich intensiver an und ich hatte tatsächlich einen Drang sie zu beissen. Eine unbändige Macht in mir, wollte Fleurs Blut sehen. Aber ich hielt mich wie immer zurück. Dass gab ihr Genugtuung und sie zog ab. "Du solltest jetzt nach Hause gehen", wimmerte Annabell und warf mir einen Blick zu. Ich nickte und lief schnell weg. Dann fing ich langsam an zu rennen, immer schneller doch bevor ich den Höhepunkt der Geschwindigkeit erreichen konnte blieb ich keuchend vor dem Haus stehen. Meinem zu Hause.

Schock (Arianne) Bearbeiten

Ungeduldig wanderte ich im Wohnzimmer auf und ab. Blake hätte schon längst zurück sein müssen, was er nicht war. Ich seufzte, wo trieb er sich bloss rum? Dieses Mädchen hatte schon längst Schule aus also konnte er dort nicht mehr sein. Obwohl ich wusste dass ich keinen Grund hatte, hathe ich Angst um ihn. Aber ich musste hier warten. Erschöpft liess ich mich auf das Sofa fallen. Was wenn ich ihn heute zum letzten mal gesehen hatte? Nein, daran durfte ich nicht denken. Aber wenn es doch stimmt? Eine Stimme in meinem Kopf sagte mir das ich doch nachschauen müsste. Und weil es so verlockend klang, folgte ich ihr. Ich zog mir Mantel und Stiefel über und trat nach Draussen in den kalten Frühlingswind. Da wir den Standort des Hauses ausgemacht hatten, wo das Mädchen wohnt, hätte ich als erstes dort nachsehen können, aber ich lief zuerst den Weg ab, den Blake gelofen war. Ich kam an riesigen Hochhäusern vorbei und lief durch schmale Gassen die mucksmäusschenstill waren. Als ich die Schule erblickte konnte ich nichts bemerken, selbst nicht, als ich ein paar mal darum rum gelofen war. Also machte ich mich dann doch zu ihrem Haus auf. Ich trottete an mehreren Familienhäusern vorbei bis ich an einem kleinen, weissen Haus mit hellblauen Fensterläden stehen blieb. Ich lächelte, tatsächlich erinnerte es mich an meine Kindheit. Ich ging vorsichtig auf die unscheinbare Tür zu und klopfte. Doch von dem Klopfen wirde sie aufgestossen, denn sie war nur angelehnt gewesen. Ich rief: "Hallo?" hinein, bekam aber keine Antwort. Wie seltsam. Ich ging ein paar Schritte rein und konnte plötzlich etwas hören. Ein Weinen. Ich erklomm die Treppe und erkannte eine Gestalt auf dem Balkon. Nein, mehrere Gestalten. Ich zog die Vorhänge zurück und trat auf den Balkon. Da sass sie. In einer riesigen Blutlache. Sie weinte leise und betrachtete geschockt die beiden Leichen unter ihr. Ich trat einen Schritt zurück und hörte sie flüstern: "Das war ich." Dann wischte sie mit ihrem Daumen Blut von ihren Lippen. "Das", sie zitterte "ist nicht mein Blut."

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