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Dies ist eine Geschichte, die von Goldfluss The river flows in you 11:51, 19. Jul. 2012 (UTC) geschrieben wurde. Es ist der einzige Teil. Ich schreibe diese Geschichte eher so nebenbei, trotzdem viel Spaß beim Lesen.

CharaktereBearbeiten

HauptcharaktereBearbeiten

Struppi

Wichtige NebencharaktereBearbeiten

Alpha

Silver

Nala

Nero

KlappentextBearbeiten

Struppi, ein Halbblut im Reißzahn-Rudel, möchte sich beweisen. Doch er ist ein Außenseiter als fast einziger Halbhoher. Schnell beginnt er an sich zu zweifeln, aber es gibt größere Probleme: Ein anderes Rudel hat sich in das Revier der Reißzähne gschlichen. Wird es genügend Beute geben? Und warum gibt es immer mehr Wildstreuner und Hundefallen? Etwas Unaufhaltsames rückt immer näher...

Kapitel 1: Das erste TageslichtBearbeiten

Struppi schreckte auf, als ihn ein Grashalm in der Nase kitzelte. Der kleine Welpe unterdrückte ein Niesen, gähnte und streckte sich ausgiebig. Dann prüfte er die Luft: Es roch sommerlich, nach Gras und Blumen. Nala, seine Mutter, schlief noch, genauso wie alle anderen im Welpenbau. Struppi beschloss, sich ihnen wieder anzuschließen, doch als er sich gerade an seine Mutter kuscheln wollte, roch er etwas Seltsames. Er wusste nicht einmal, was daran seltsam war, es war einfach anders...er kannte den Geruch nicht, konnte ihn nirgends einordnen und das machte ihn nervös. Wie sollte er sich denn jetzt wieder ruhig hinlegen und schlafen? Er zögerte. Welpen durften den Welpenbau nicht verlassen, doch Struppi wollte unbedingt wissen, was sich hinter dem Geruch verbarg. Er rang mit sich. Was konnte schon passieren? So einiges, wenn es nach Struppi's Mutter ging. Er könnte entführt oder gefressen werden. Er könnte sich auch verlaufen oder die anderen einfach nur stören. Doch Struppi konnte einfach nicht widerstehen. Er hatte den Welpenbau noch nie verlassen, noch nie etwas anderes gesehen oder gespürt. Nur die Gerüche von draußen drangen in den Bau hinein. Gemeinsam mit den dumpfen Geräuschen, die manchmal zu vernehmen waren, wusste Struppi nichts über die Welt außerhalb des Baus. Er war bereit: Heute würde er zum ersten Mal das Tageslicht sehen und herausfinden, woher der Geruch kam.

Nochmals blickte der Welpe zu seiner Mutter und den anderen Hunden. Sie schliefen noch immer tief und fest. Struppi schluckte und setze ganz leise und vorsichtig einen Fuß vor den anderen. "Bloß keine lauten Geräusche machen", dachte er sich, "Bloß nicht erwischt werden". Was genau mit ihm passieren würde, wenn die großen Hunde ihn erwischen würden, wusste er nicht. Wahrscheinlich würden sie ihn ausschimpfen oder bei den Menschen aussetzen...So genau wollte er es auch gar nicht wissen, denn er hatte nicht vor, erwischt zu werden. Ganz langsam bewegte er sich auf den Ausgang des Baus zu. Die Gerüche der Außenwelt wurden immer intensiver und Struppi genoss es. Nach und nach wurde das dichte Blätterdach über seinem Kopf weniger und er sah es: Tageslicht. Es war unbeschreiblich, obwohl die Sonne noch tief am Himmel stand. Und doch fühlte Struppi eine angenehme Wärme in seinem Körper. Er trat noch ein paar Schritte vom Ausgang weg. Die Grashalme kitzelten seine Beine. Er hatte das Gefühl von Freiheit. Am liebsten wäre er losgerannt, hätte die Gegend erkundet und neue Dinge kennengelernt. Doch er musste vorsichtig sein und sich beherrschen. Plötzlich hörte er Stimmen. Er konnte nicht verstehen, was sie sagten. Sie waren zu weit entfernt. Doch erneut wurde Struppis Neugierde geweckt. Er wollte wissen, wer sich da unterhielt, also stellte er seine Ohren auf und folgte den leise sprechenden Stimmen. Zwischendurch prüfte er die Luft: Es roch nach Pflanzen, frischer Luft und Hund. Jedoch vermischten sich die Gerüche so sehr, dass Struppi nicht sagen konnte, woher welcher kam. Also vertraute er auf sein Gehör und schlich weiter. Die Stimmen wurden immer lauter. Sie führten ein Stück in den Wald hinein. Der Boden hier bestand aus Erde und war angenehm kühl, durch den Schatten, den die Bäume darauf warfen. Darunter auch einige Palmen, deren Blätter Teile des Bodens bedeckten, genauso wie angenehm duftende Sträucher. Die Stimmen drangen nun immer dichter an seine Ohren und da sah er sie. Durch die Blätter eines Strauches erkannte er deutlich die Hunde des Reißzahn-Rudels.

Sie standen dicht gedrängt und schienen einen bestimmten Punkt zu fixieren. Struppi strengte seine Augen an und erkannte, dass die Rudelmitglieder einen Hund anknurrten. Als er die Luft prüfte, roch er wieder den seltsamen Gestank. Er konnte ihn zwar immer noch nicht einordnen, doch er wusste, dass er von dem fremden Hund ausgehen musste, denn nur Fremde wurden vom Rudel so behandelt. Ein langbeiniger, schwarzer Hund stolzierte auf den Fremden zu. Er bleckte seine Zähne und knurrte bedrohlich. Struppi kannte diesen Hund. Es war Alpha, der Rudelführer. Ein stattlicher Dobermann Rüde. Er war mehrmals im Welpenbau bei seiner Gefährtin Sina und seinen Söhnen Kralle und Hasso gewesen. Daher kannte Struppi seinen Geruch und sogar sein Aussehen genau. "Haushunde wie du haben in unserem Revier nichts verloren. Ich hoffe, du hast einen guten Grund, hier einzudringen, sonst kehrst du in Fetzen zu deinen Herren zurück", knurrte Alpha zu dem Fremden. Seine Stimme war so laut und bedrohlich, dass Struppi zu zittern begann. Ein Haushund also. Deswegen kannte der Welpe auch den Geruch nicht. Er hatte noch nie einen Haushund gerochen oder gesehen. An seinem Aussehen war auch nichts besonderes. Sein Fell war gelbbraun und er war groß. Mehr konnte Struppi von seinem Versteck aus nicht sehen. Doch er konnte deutlich das Winseln des Hundes hören. Außerdem fiel ihm auf, dass sich sein Geruch verändert hatte. Angst...Der Haushund roch stark nach Angst. Als er sprach, war seine Stimme jedoch fest und sicher: "Ich bitte euch, mir zuzuhören. Das Reißzahn-Rudel ist meine letzte Chance. Ich brauche eure Hilfe und ich weiß, dass ihr auch meine braucht."

Auf einmal war alles still. Kein Hund knurrte mehr und Struppi hoffte insgeheim, dass das Rauschen des Windes in den Blättern der Bäume seinen Atem übertönte. Erst Alpha druchbrach mit einem lauten Geräusch, das ein wenig wie Gelächter klang, die Stille. Dann schritt er so nah auf den Haushund zu, dass sich ihre Nasenspitzen fast berührten. "Du möchtest uns also helfen. Wobei denn? Etwa dabei, dich loszuwerden? Das wäre durchaus amüsant", Alphas Stimme klang nun wie ein tiefes Grollen. "Wir verachten dich, deine Lebensweise und alle, die so sind wie du. Ich frage dich jetzt noch einmal: Warum bist du hier, Haushund?" Der Fremde blieb ganz ruhig vor Alpha stehen, seine Stimme hörte sich fast schon entspannt an. "Ich habe Informationen, die euch interessieren könnten. Doch ich werde sie euch nur geben, wenn ihr mich aufnehmt." Alpha knurrte laut und die Rudelmitglieder stimmten mit ein. Struppi hatte das Gefühl, dass der Boden erzitterte. "Verschwinde von hier und lass dich nie wieder blicken, Haushund!", brüllte Alpha. Plötzlich trat ein schöner Husky hervor. Unwillkürlich begann Struppi mit dem Schweif zu wedeln. Das war sein Vater Silver. "Stopp!", rief er. Tatsächlich verstummte das Rudel. Struppi war von seinem Vater beeindruckt und insgeheim auch stolz auf ihn. Silver wandte sich nun Alpha zu:" Hast du deinen Verstand etwa beim Jagen verloren? Dieser Haushund möchte sich uns anschließen. Noch dazu hat er Informationen, die für uns wichtig sein könnten. Wir sollten ihn anhören, bevor wir ihn aus dem Wald jagen." Alpha schien kurz darüber nachzudenken, dann nickte er langsam. "Also gut. Was hast du interessantes zu sagen?" , fragte er den Haushund. Dieser richtete sich zu voller Größe auf und erhob die Stimme:" Die Menschen stellen Fallen auf. Sie haben genug von den vielen Streunern in der Stadt. Sie wollen sie fangen und töten...Ich habe schon Mitglieder eures Rudels in der Stadt gesehen und wollte euch warnen."

Erneut machte sich eine seltsame Stille im Wald breit. Jedes einzelne Rudelmitglied wirkte wie erstarrt. Schon der kleinste Welpe wusste, was ein Mensch ist und dass man nett zu ihnen sein sollte. Dann waren die Menschen auch nett und gaben einem Essen. Natürlich hatte Struppi auch schon Geschichten gehört, in denen Menschen furchtbare Fallen aufstellen, um die Hunde zu fangen und zu töten. Er hatte aber nie geglaubt, dass es wirklich passieren würde. Struppi vermutete, dass den anderen Hunden gerade genau dasselbe durch den Kopf ging. Kurz schien der Haushund diese bedrückende Stille zu genießen. Doch dann sprach er mit lauter Stimme weiter:" Ich kann euch zeigen, wo die Fallen sind. Dann könnt ihr nicht versehentlich hineingeraten. Und glaubt mir, dass sind grausame Sachen. Gestern habe ich gesehen, wie ein Streuner in einen Draht gelaufen ist...Kein schöner Anblick." Alpha räusperte sich: "Gut. Zeig uns diese Fallen und wir sind bereit, dich auf Probe bei uns aufzunehmen." Zustimmendes Bellen machte sich im Rudel breit. Dann rannte der Haushund los und die restlichen Hunde folgten ihm.

Struppi lief langsam rückwärts aus dem Gestrüpp. Dann schlich er sich zurück zum Lager. Die Versammlung im Wald beunruhigte ihn noch immer. Es war ungewöhnlich, dass das Rudel einen Fremden aufnahm, noch dazu einen Haushund.

Kapitel 2: Groß, kleiner, am kleinstenBearbeiten

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