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EinleitungBearbeiten

Ich schreibe das Folgende nur unter der Bedingung, daß Sie das Geschriebene nicht vollkommen ernst nehmen, obgleich das Thema Gravitation natürlich ein sehr gewichtiges ist. Oder anders ausgedrückt: Wenn Sie das Folgende ernst nehmen, lesen Sie bitte nicht weiter. Für Beschädigungen Ihres Weltbildes wird nämlich keine Haftung übernommen.

Ich war schockiert...Bearbeiten

Im Herbst 2015 saß ich an meinem Schreibtisch und guckte, wie üblich, doof in die Gegend, als ich plötzlich feststellte, daß etwas nicht stimmte – die Erde hatte aufgehört sich zu drehen! Ich spähte aus einem anderen Fenster auf die Straße hinab und sah: Keine Spur von Panik, alle gingen ihren Beschäftigungen nach, als sei nichts geschehen. Niemand scherte sich auch nur im Geringsten um die, meiner Meinung nach, völlig veränderte Situation. Ich begann ernsthaft an der Zuverlässigkeit meiner Wahrnehmung zu zweifeln, wenn nicht gar um meinen Verstand zu bangen, und im Internet zu recherchieren.

Gott sei Dank hatte der Stillstand der Erde nicht zu einem Stromausfall geführt, und so stellte ich bei meiner Recherche fest: Ich konnte keine realistische Darstellung einer sich drehenden Erde finden, konnte also anhand des verfügbaren Bildmaterials auch nicht bestimmen, ob sich etwas an der rotierenden Situation geändert hatte. Sucht man nach entsprechenden Filmen, findet man nette Computer-Animationen, aber mehr auch nicht. Über diesen seltsamen Umstand hinaus sind auch die Bilder der Erde, auf denen ein einfacher Globus in Gestalt der bekannten, meistens blauen Kugel zu sehen ist, nicht unumstritten. Nun wollte ich ernsthaft wissen, wie man beweisen kann, daß sich die Erde dreht oder eben nicht. Und stieß in ein Hornissennest.

jetzt mal Witz beiseite...Bearbeiten

Wie viel wissen wir wirklich über die Erde ?

Können Sie eine der nachfolgend beschriebenen Annahmen beweisen, ohne Bildmaterial der NASA und ähnlichen Organisationen zu verwenden?

1. Die Erde ist eine konvexe Kugel (rund) 2. Die Erde dreht sich in flottem Tempo um ihre Achse 3. Die sich drehende Erde wird von einer Kraft namens Gravitation zusammengehalten

Beginnen wir mit dem letzten Punkt, um zu sehen, was an den Fakten und Gerüchten dran ist.

Folgt man der Saga der Gravitationskraft, wird einem bald etwas unheimlich zu Mute. Diese Kraft, die von massereichen Objekten ausgestrahlt werden soll, soll nicht nur die Meere während der rasenden Drehung der Erde um ihre Achse (mehr als 1600 km/h am Äquator) davon abhalten, ins Weltall abzuzischen, sondern aufgrund der Masse des Mondes auch dafür sorgen, daß Flutwellen entstehen. Gleichzeitig ist sie aber schwach genug, daß die Muskelkraft eines kleinen Kindes völlig ausreicht, unbeschwert von der Theorie umherzuspringen. Auch Schmetterlinge, Samenkörner und Vögel lassen sich nicht von dieser ungeheuren Kraft der Gravitation beeindrucken.

Wenn man annimmt, daß der Mond eine so starke Anziehungskraft auf die Erde ausübt, daß er den Wasserpegel der Meere anheben kann, ist es einigermaßen schwer nachvollziehbar, warum wir im Verlauf der Reise des Mondes von seiner jeweils erdnächsten zur erdfernsten Position und zurück, nicht abwechselnd leichter und schwerer werden. Immerhin variiert der Abstand zwischen Erde und Mond beträchtlich. Mal ist unser Trabant 406.000 km entfernt, dann wieder nur schlappe 356.000 km. Der aufgrund der Gravitationskraft des Mondes erzeugte „Wasserberg“ soll 30 cm hoch sein.

Andererseits fragt man sich, wieso der Mond nicht schon längst auf die Erde gekracht ist, da ja die Erde der Theorie nach über eine um ein Vielfaches größere Anziehungskraft verfügen müsste als sein kleinerer Trabant. Erklärt wird diese kleine Unstimmigkeit in der Theorie damit, daß der Mond sich ja in einer gewissen Geschwindigkeit um die Erde herum bewegt, ebenso wie sich die Erde um die Sonne herum bewegen soll, und daß die Fluchtgeschwindigkeit des Mondes durch die Erdanziehungskraft exakt ausgeglichen wird.

Das Problem dabei ist, daß der Lauf des Mondes ebenso wie der Erde nicht einer exakten Kreisbahn entspricht, sondern elipsenförmig ist. Da die Gravitationskraft im Quadrat zur Entfernung abnehmen soll, stellt sich die Frage, wie so ein dynamisches Gleichgewicht aufrecht erhalten werden soll. Noch nie war schließlich die Rede von einer dynamischen Eigenschaft der Graviationskraft.

Wenn die Bahnen der Planeten durch das Gleichgewicht von Fluchtgeschwindigkeit und Anziehungskraft definiert werden, dann wäre es wirklich interessant, was einen Planeten oder Trabanten davon abhält, am Punkt der größten Entfernung von der größeren Masse, also der Sonne, einfach gerade aus weiter zu fliegen. Umgekehrt gilt natürlich das gleiche: Wenn die Bahn der Erde z.B. ihren zur Sonne nächsten Punkt erreicht hat, sollte man annehmen, daß die erhebliche Anziehungskraft der Sonne dazu führen würde, daß die Erde unweigerlich in die Sonne stürzt. Dazu kommt noch folgender Umstand, der schwer zu verdauen ist, wenn man der Graviationskraft Ernst nehmen will.

Denn gleichzeitig zur simplen elipsenförmigen Kreisbahn um das größere Gestirn, soll sich ja die gesamte Planetenbagage auch noch in einer größeren Bahn und mit unglaublichen Geschwindigkeiten durch den Raum bewegen. Die Erde soll z.B. mit über 100.000 km/h durch das Weltall flitzen..Um die Schwierigkeiten einer sich vorwärtsbewegenden Elipse besser einschätzen zu können, stellen Sie sich der Einfachheit halber ein sich langsam bewegendes Objekt vor, z.B. einen Ball, und Sie haben nun die Aufgabe, in einem festgesetzten Abstand einen elipsenförmigen Kreis um den Ball herum zu schlagen, also um ihn herumzulaufen. Sie würden bald feststellen, daß Sie sich schneller bewegen müssten, wenn Sie sich hinter dem bewegten Objekt befinden würden, um es zu überholen, und langsamer, wenn Sie den Punkt erreichen, ab dem Sie sich zurückfallen lassen müssten, damit der Ball wieder passieren kann

Das ist in Sachen Gravitationsmagie aber noch lange nicht alles. Denn die elipsenförmige Kreisbahn des Mondes ist nicht etwa konstant, sondern sie wird gelegentlich auch von der Gravitationskraft der Sonne beeinflusst. Die Elipse ist also manchmal kreisförmiger als zu anderen Zeiten, nur um dann doch wieder eine exzentrischere Bahn zu verfolgen.

Ersetzen wir den Begriff Geschwindigkeit durch „Kraft“, so gibt es ein weiteres anschauliches Beispiel, das die Schwierigkeiten von elipsenförmigen Planetenbahnen verdeutlicht. Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine Eisenkugel an einer Schnur befestigt, die Sie nun um sich herum kreisen lassen. Wenn Sie den Ball in einem größeren Abstand um sich herum kreisen lassen wollen, können Sie die Schnur einfach durch ihre Finger gleiten lassen. Sie benötigen weniger Kraft für die Aufrechterhaltung der Kreisbewegung der Kugel und können die Trägheit der Masse der Eisenkugel für sich arbeiten lassen. Soll sich der Kreis hingegen verkleinern und die Kugel wieder näher herankommen auf seiner Kreisbahn, müssen Sie eine gewisse Kraft aufwenden, um die Trägheit der Masse am anderen Ende der Schnur zu überwinden.

Die Gravitationskraft von Planeten oder Sternen muss demnach die Eigenschaft besitzen, manchmal schwächer und manchmal stärker zu wirken, was einige Fragen aufwirft, die nach einer Antwort harren. Ungeklärt ist auch noch, wie groß ein Objekt sein muss, um eine Gravitationskraft auszuüben. Selbst die größten, von Menschen erbauten Monumente aus Stein, die Pyramiden, üben meines Wissen nach nicht die geringste Wirkung auf die sie umgebenden Staubkörner aus. Auch massive Berge aus Granit ziehen nicht mehr an als Scharen von Touristen im Sommer und Skifahrer im Winter.

Zählt man die Fragen und Unstimmigkeiten in Sachen Graviationstheorie zusammen, muß man bei klarem Verstand zu dem Schluss gelangen, daß sich eine Art magische Kraft in die Wissenschaft eingeschlichen hat, ohne die sie vielleicht besser dastehen würde. Übrigens, die elektro-magnetische Kraft soll bis zu zweitausend Prozent stärker sein als die Gravitationskraft und die ist echt bewiesen.

Isaac Newton, der Erfinder der Gravitationstheorie, schien selbst mehr als nur ein paar Zweifel an seiner eigenen Theorie zu haben. In einem Brief an Richard Bentley von 1692 oder 1693 schrieb er folgendes:

„Es ist undenkbar, dass leblose, rohe Materie auf andere […] Materie wirken sollte, ohne direkten Kontakt und ohne die Vermittlung von etwas anderem, das nicht materiell ist. Dass die Gravitation eine angeborene, inhärente und wesentliche (Eigenschaft) der Materie sein soll, so dass ein Körper auf einen anderen über eine Entfernung durch Vakuum hindurch und ohne die Vermittlung von etwas Sonstigem wirken soll, […], ist für mich eine so große Absurdität, dass ich glaube, kein Mensch, der eine in philosophischen Dingen geschulte Denkfähigkeit hat, kann sich dem jemals anschließen. Gravitation muss durch einen Vermittler erzeugt werden, welcher gleichmäßig nach bestimmten Gesetzen wirkt. Aber ob dieser Vermittler materiell oder immateriell ist, habe ich der Überlegung meiner Leser überlassen.“

In diesem Sinne darf man, ohne Newton zu nahe zu treten oder seine anderen Leistungen herabsetzen zu wollen, beruhigt davon ausgehen, dass das Gesetz der Gravitation in Wirklichkeit nur eine Theorie ist und eigentlich Gravitationshypothese heißen müsste.

und weiter gehts...Bearbeiten

Kommen wir nun zu der Frage, ob sich die Rotation der Erde beweisen lässt, ohne auf Bildmaterial von NASA und ähnlichen Agenturen zurückzugreifen. Die Frage ist eine schwerwiegende, denn von ihrer zweifelsfreien Beantwortung hängt mehr ab, als wir denken – nicht weniger als der Dreh- und Angelpunkt unserer Sichtweise des Universums steht auf dem Spiel.

Warum ich NASA-Skeptiker bin? Lassen Sie mich anstatt langer Worte folgende Gegenfrage stellen: Würden Sie ihr Leben darauf verwetten, dass die Theorien der Wissenschaft in Bezug auf das Universum, und den ganzen Rest, der Realität entsprechen?

Selbst als Laie kann man in Bezug auf das theoretische wissenschaftliche Gebäude, das im 20. Jahrhundert errichtet wurde, ausreichend Ehrgeiz vorausgesetzt, folgende Beobachtung machen. Zieht man einmal an einem der Fäden, tun sich allerorten Löcher auf, und das was wir für Realität gehalten haben, entpuppt sich als blanke Hypothese – die dann, ggf. dynamisch, mit schwarzen Löchern, unsichtbarer Materie, unentdeckten Teilchen usw. gefüllt wird.  Mit der NASA hat das insofern etwas zu tun, als dass die NASA irgendwie mitten drin in diesem Wust aus wackligen Theorien und Widersprüchen steckt. Manchmal könnte man sogar denken, dass die Zusammenarbeit zwischen Walt Disney und Wernher von Braun in den 50er Jahren erfolgreicher war, als man sich als wissbegieriger Bürger wünschen würde. Im weiteren Verlauf dieser Artikelserie werden wir wohl nicht umhin kommen, uns mit der Möglichkeit zu befassen, dass die NASA, aus welchem Grund auch immer, sehr fragliches Bildmaterial an die Öffentlichkeit gab und das immer noch tut.

Winde wehen falsch

Wenn die Gravitationskraft die Erd- und Wassermassen nicht im Zaum hält während der flotten Rotation der Erde und ihrer aberwitzig schnellen Reise durchs Universum – dürfen wir dann überhaupt annehmen, dass sich die Erde dreht? Ohne authentische Aufnahmen aus dem Weltraum ist es schwierig, einen solchen Beweis zu erbringen, stellte ich fest. Obwohl es mir an einem feuchtfröhlichen Abend so vorkommen mag, als drehe sich die Erde und der Himmel um mich, gewährt mir meine alltägliche Wahrnehmung keinen Hinweis darauf, dass sich die Erde in irgendeiner Weise dreht. Kein Schwindel, kein Zwang die Drehkraft auszugleichen, ist festzustellen.

An einem schönen Tag kann es vorkommen, dass kein Lüftchen weht, aber wie kann das sein, bei so beachtlichen Geschwindigkeiten, die doch allenthalben herrschen sollen? Wie kann es überhaupt sein, dass Wind nicht immer dieselbe Richtung bläst (und zwar kräftig)? Wind entsteht durch unterschiedliche Luftdruckgebiete. Diese Luftdruckgebiete müssen demnach die Eigenschaft haben, sich der Drehgeschwindigkeit der Erde anzupassen, ebenso wie natürlich die Moleküle der Gase, aus denen Luft zusammengesetzt ist. Wodurch werden sie auf 1600 km/h am Äquator in Bodennähe und noch höheren Geschwindigkeiten in den oberen Schichten der Atmosphäre angetrieben?

Die Fluchtgeschwindigkeit auf der Oberfläche eines sich drehenden Globus müsste am Äquator am höchsten sein, während man an den Polen völlig unbehelligt von den Auswirkungen der Fluchtgeschwindigkeit bliebe. Normalerweise und theoretisch müsste das bedeuten, dass man an den Polen viel schwerer sein müsste als auf einem anderen, sich schneller drehenden Abschnitts des Globus. Leider war ich noch nicht an den Polen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich davon gehört hätte, wenn die Forscher dort Schwierigkeiten wegen ihres höheren Gewichtes gehabt hätten. Oder ist auch hier wieder die mysteriöse, vielseitig anwendbare Gravitationskraft im Spiel?

Zahlen und Zahlen

Bei einer Rotationsgeschwindigkeit von 1600 km/h bewegen wir uns mit immerhin ca. 27 km/min oder 0,46 km/sek (460 m/s). Diese Zahlen laden zum Experimentieren ein. Man nehme einen Bogen und einen Pfeil und schieße diesen senkrecht so weit hinauf in den Himmel wie möglich. Man nehme die Zeit, die der Pfeil benötigt, bis er wieder auf dem Boden aufkommt und verzeichne die Entfernung zwischen Abschusspunkt und Einschlagsort des Pfeiles.

Ich wette 10:1, und das ist ein moderates Angebot, dass der Pfeil wieder am selben Punkt herunterkommt, an dem er abgeschossen wurde und nicht nach z.B. 3 Sekunden Flug – Windstille und einen genau senkrechten Abschusswinkel vorausgesetzt – in einer Entfernung von 1400 Metern. Noch besser wäre natürlich, wenn man eine massive Kanonenkugel in der beschriebenen Art und Weise auf den Weg bringen könnte. Einerseits hätte die Kanonenkugel eine Ausgangsgeschwindigkeit, die jegliche eventuell wirksame Gravitationskraft bei weitem übersteigt, und zweitens dürfte die Kugel wohl eine geraume Zeit unterwegs sein, bevor sie wieder auf dem Boden landet. Bevor man einen solchen Versuch unternimmt, bitte darauf achten, dass keine Flugzeuge oder die ISS im Wege ist.

Bei einer sich drehenden Erdkugel müsste die Kanonenkugel nach z.B. nur 1 Minute Flugzeit schon in einer Entfernung von 27 km vom Abschussort niedergehen? Würden Sie drauf wetten, oder würden sie bei einem derartigen Arrangement nicht doch lieber eilends den Abschussort verlassen und sich in „sichere“ Entfernung begeben? Wenn die Kanonenkugel aber (ebenso wie der Pfeil) am selben Ort herunterkommt, an dem sie abgeschossen wurde, bedeutet das, das die Kugel eine Kurve geflogen sein muss, um auf dem Platz zu landen, der sich in der Zwischenzeit aufgrund der Erddrehung weiter bewegt haben müsste.

Woher soll die Kugel aber wissen, dass sie unabhängig von der Startgeschwindigkeit immer genau am selben Ort landen muss, vorausgesetzt der exakt rechtwinklige Abschusswinkel, etc. ist gegeben? It´s Magic!

die flache Erde - flath earthers

Für diejenigen unter uns, die sich schon einmal mit der „Flat Earth“ Geschichte beschäftigt und den Argumenten der Anti-Vollkugel-Fraktion auseinandergesetzt haben, und partout dennoch nicht glauben wollen, dass die Erde flach ist, sei gesagt: Auch ich glaube nicht, dass die Erde flach ist, oder dass sie sich nicht dreht – ich weiß es schlichtweg und einfach nicht. Die Erde mag sich drehen oder auch nicht (rein persönlich wäre es mir irgendwie lieber, sie würde es nicht tun), aber nur weil ich es nicht weiß, muss ich deswegen doch nicht meinen Verstand an der Garderobe abgeben.

Wenn es Widersprüche gibt in der „Theorie von Allem“, dann sollten sie auch angesprochen und diskutiert werden. Vielleicht dreht sich ja alles, aber um ganz andere Gesetze, als die offizielle Theorie zu meinen glaubt. Ein heißer Anwärter auf den Thron ist die Theorie vom elektrischen oder elektro-magnetischen Universum, der in einem zukünftigen Artikel eine Beschreibung gewidmet sein wird.

Der Prozess, der von einer Theorie zu einem anerkannten Weltbild führt, ist schließlich ein steiniger und vor allem zäher. Alternative Modelle existieren, die Welt zu erklären, die mindestens genauso gut funktionieren, wie dasjenige, das gerade in Betrieb ist. Auch sie sollen in dieser Artikelserie eine Nische finden.

Das Aufzeigen der Widersprüche in der offiziellen Theorie und das Aufwerfen von Fragen hat die Funktion eines Weckrufes, nicht mehr und nicht weniger. Mal die Hand auf’s Herz: Glaubst Du noch oder weißt Du schon?

Bücher vs. Verstand und Wahrnehmung - keiner merkts ?!

Es gibt noch weitere Faktoren, die wir aufgrund unserer täglichen Erfahrung als gegeben ansehen, die jedoch im glatten Widerspruch zur Annahme einer rotierenden Erde stehen. Eine von Westen nach Osten abgeschossene Kugel müsste für dieselbe Entfernung eine längere Zeitspanne benötigen, als eine Kugel, die in die Gegenrichtung geschossen wird. Ein Umstand, der in der Kriegsführung und bei Duellen völlig ignoriert wird. Wichtig wäre auch, dass die Geschosse sich deutlich schneller als mit 460 m/s, also 1600-1700 km/h, bewegen sollten, da sonst die Gefahr besteht, dass sie ihr Ziel nie erreichen.

Dasselbe Problem gibt´s beim Fliegen per Flugzeug von Ost nach West und umgekehrt. Die Flugzeiten müssten enorm von einander abweichen, doch sie tun es in der Regel nicht, oder nur minimal. Tja, eigentlich, mathematisch gesehen jetzt, erreicht ein normales Flugzeug die erforderlichen Geschwindigkeiten, um von West nach Ost zu fliegen, überhaupt nicht.

Warum kann man einen Ballon an einem windstillen Tag nicht einfach in die Höhe schicken und eine Stunde warten, um dann an einem 1600 km weiter westlich gelegenen Ort zu landen? Welche magische Kraft hält den Ballon davon ab, auf diese Weise in 24 Stunden einmal die Welt zu „umrunden“, indem er einfach nur an einer Stelle positioniert bleibt? Warum stoppt niemand diesen Wahnsinn des Kerosinverbrauches von Flugzeugen, wenn es doch mit ein bisschen Helium genauso gut gehen würde?

Genug, halt ein, werden manche sagen, und „wir wissen doch, dass die Erde sich dreht, das ist doch schon seit bald 500 Jahren bewiesen“. Und selbst wenn Kopernikus es damals nicht bewiesen hätte, heute wissen wir es doch anhand der NASA-Aufnahmen, etc..

Nun, Kopernikus hat natürlich keineswegs bewiesen, dass sich die Erde um ihre Achse dreht, noch hätte er sich träumen lassen, welche Theorien einmal aus seinen eigenen entstehen würden. Er hat lediglich eine Gegentheorie zum älteren Weltbild aufgestellt, nach dem die Sonne um die Erde kreiste. Und dieses Gegenmodell benötigte eine rotierende Kugel, sonst hätte das mit der Bewegung der Sterne, Planeten und den Mondphasen nicht mehr hingehauen.

Astronomen konnten schon seit Alters her die erstaunlichsten Berechnungen der Bewegung der Himmelskörper anstellen, und das mit höchster Genauigkeit, unabhängig von der Vorstellung, die von Kopernikus entwickelt wurde. Für solche Berechnungen ist es somit völlig unerheblich, ob die Erde um die Sonne kreist und sich die Erde dreht oder ob es umgekehrt ist, die Erde dabei aber still steht.

NASA mit Satelitten

Was nun die Aufnahmen der Erde aus dem Weltraum angeht, wieso sollte man denn da so skeptisch sein? Lassen Sie es mich so ausdrücken. Wenn die Aufnahmen von NASA und co. die einzigen Beweise sind, die zugunsten eines rotierenden Globus sprechen, dann steht die Sache auf recht tönernen Füßen. Eine grundsätzliche Schwierigkeit bei der Erbringung eines solchen Beweises mit fotografischen oder filmischen Mitteln ist natürlich, dass es – das hat der Einstein schön gesagt mit seiner Relativität – nicht möglich ist, zu unterscheiden, ob sich nun das Objekt, z.B. ein Satellit bewegt, oder ob es die Erde ist, die die (Dreh-)Bewegung ausführt.

Übrigens müssten natürlich auch unsere Satelliten bei einer Umkreisung der Erde mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten fliegen, da ja auch sie sich laufend der Vorwärtsbewegung der Erde anpassen müssten. Doch kein Mensch hat je davon gesprochen, denn es ist mit dem lahmen Antrieb, den solche Satelliten haben, überhaupt nicht möglich, wesentliche Geschwindigkeits- und Bahnänderungen durchzuführen. Darüber hinaus bewegen sich auch die Satelliten nicht in einer Kreisbahn sondern in einer Elipse, was dieselben Probleme mit sich bringt, die schon bei der Bewegung der Planeten in Bezug auf die Gravitation  angesprochen wurden.

dass viele der Abbildungen der Erde aus dem Weltall eindeutig Computer-Animationen oder -Grafiken sind, stärkt den Glauben an eine rotierende Erde nicht unbedingt. Warum sollte man Animationen von etwas anfertigen, das doch jederzeit von einem der unzähligen Satelliten live übertragen werden könnte? Sie wissen schon, dass da oben inzwischen ein ziemliches Gedränge unter den tausenden Satelliten herrschen soll, oder?

Satellitenaufnahmen sind eine feine Sache, allerdings läßt sich das Thema nicht am Rande behandeln, sondern eher im Rahmen eines eigenen Artikels. Anstattdessen wollte ich aber wenigstens einen Blick durch die Kameras der ISS auf unsere Kugel werfen.

Zunächst bekam ich ein Standbild, aber tatsächlich, nach ein paar Minuten hatte ich sie endlich vor mir – die blaue Kugel, die sich drehte oder auch nicht, denn das kann man natürlich, wie bereits erwähnt, nicht erkennen. Was man außerdem auf den Aufnahmen der ISS nicht erkennen kann, ist der Mond, Kondensstreifen von Flugzeugen, andere Satelliten und Sterne. Außerdem war es mir unmöglich zu erkennen, über welchen Erdteil die ISS gerade flog.

Anscheinend ist es selbst beim HD Earth Viewing Experiment nicht möglich, andere Farben abzubilden, als verschieden Blautöne, weiss, grau und schwarz. Da, gerade erblicke ich einen Hauch verwaschenes grau-grün. Von HD-Brillianz und Farbreichtum dennoch keine Spur, jede billige Handykamera macht bessere Filme. Und auch hier wieder die Frage – wie schafft es die ISS mehr oder weniger ständig den gleichen Abstand zur Erdoberfläche beizubehalten, wenn sich doch die Erde im rasanten Tempo von 100.000 km durch das Weltall bewegen soll?

Die Erde ist ein geschlossenes System?Bearbeiten

Natürlich wird es jetzt auch mal Zeit von der Fliege im Auto zu sprechen. Denn in geschlossen Systemen, wie z.B. einem fahrenden Auto, fliegt eine Fliege natürlich völlig unabhängig von der Geschwindigkeit des fahrenden Autos umher. Sie, die Fliege, fliegt mit ihrer normalen Geschwindigkeit, das Auto fährt mit seinem eigenen Tempo. Dieses geschlossene System ist die Erklärung dafür, warum die Fliege nicht am rückwärtigen Fenster des fahrenden Autos klebt.

Dasselbe, was für die Fliege im Auto gilt, gilt irgendwie auch für die Erde. Die Erde ist also auch so ein geschlossenes System. So was aber auch. Sind die Leute sich da auch wirklich sicher? Bei einem Auto ist es schließlich ziemlich einfach das Innere vom Äußeren zu unterscheiden, speziell wenn das Auto auch noch fährt und man entweder drin sitzt oder außen vor bleibt. Aber wie genau funktioniert das in Bezug auf unsere Erde und das Universum?

Gibt es doch eine Schale um die Erde herum, wie viele Menschen seit Alters her und einige Christen bis heute glaubten? Wenn ja, wäre das natürlich eigentlich eine Sensation. Stellen Sie sich die Schlagzeile in BILD vor: Nach neuesten Erkenntnissen befindet sich der Mond, die Planeten und die Sterne in einer soliden Sphäre aus noch unbekanntem Material, das die Erde umgibt und sich um sie herum dreht!

Immer noch sehe ich mir die Aufnahmen von der ISS an, nun befinden wir uns auf der Nachtseite, nur noch ein schwaches Glühen am Horizont zeigt an, wo sich die Sonne befindet. Ansonsten die pure Schwärze, wahrscheinlich befinden wir uns wieder irgendwo über einem Ozean, kein einziges Lichtlein ist zu sehen. Ist da unten etwa gerade ein Stromausfall?

Ob sich die Erde dreht oder nicht, weiß ich natürlich immer noch nicht und es gelingt mir auch nicht so recht, es mit Filmmaterial zu beweisen; womit ich zunehmend Grund zu der Annahme hatte, dass mich mein Gefühl nicht getrogen hatte – denn die Erde steht, jetzt mal realististisch gesehen und nicht relativistisch, eigentlich still, oder?

Pendeln für die RotationBearbeiten

Aber halt, da gibt es ja noch das Foucaultsche Pendel. Beweist der erstmals 1851 von Foucault experimentell durchgeführte Versuch nicht die Drehung der Erde? Denn das speziell aufgehängte, 11 Meter lange Pendel beschrieb, nachdem es einmal angestossen wurde, im Laufe des Tages eine kreisförmige Bewegung im Uhrzeigersinn. Allgemein ist man der Meinung, dass die Pendelbewegung eine kreisförmige Achsenverschiebung durchläuft, weil sich die Erde dreht. Na endlich, da ist er ja, der Beweis!

Nur ungern unterbreche ich die Party mit dem Hinweis, dass meines Wissens bis jetzt noch nicht bewiesen wurde, wie sich das Pendel verhält, wenn das Experiment, als Gegenprobe, außerhalb des Erdfeldes durchgeführt werden würde. Wie wäre es denn mit einem Versuch auf dem Mond? Ach, ich vergaß – das ist ja auch heutzutage, bald 50 Jahre nach den glorreichen Zeiten der Apollo-Missionen, anscheinend nach wie vor eine Riesensache.

Wir stellen fest, dass sich so ein Pendel nicht innerhalb des „geschlossenen“ Erdsystems befinden kann, das doch sonst für Fliege und Flugzeug gleichermaßen maßgebend ist. Das Pendel reagiert anscheinend auf irgendeine Art und Weise auf die Rotation der Erde. Ursache dieser Verweigerung gegenüber dem Prinzip des geschlossenen Systems soll die Trägheit des Pendels sein.

Widerlegt das Gyroskop das rotierende Universum?Bearbeiten

Aber was ist dann mit Gyroskopen? Diese verweigern per Definitionem ihre Mitarbeit am geschlossenen System, bleiben aber anders als das Pendel, einmal ausgerichtet und mit ausreichend Geschwindigkeit betrieben, stur ihrer Achsausrichtung treu. Das Gyroskop verhält sich unabhängig von „normalen“ äußeren Kräften, wie sie z.B. in Kampfjets, normalen Flugzeugen oder Autos auftreten; es behält seine Ausrichtung stets bei. Kennen Sie übrigens den? Was unterscheidet ein Gyroskop von einem Politiker? Jedenfalls kann man anhand dieser Eigenschaft, die manchen unserer Vorbilder gelegentlich abhanden zu kommen scheint, „beweisen“, dass sich die Erde nicht dreht. Wie? Ganz einfach: Man stellt ein Gyroskop so ein, dass es darauf eingestellt ist, eine Veränderung in der waagerechten Ausrichtung anzuzeigen. Dann wartet man eine Weile. Wenn sich die Erde dreht, müsste man das am Gyroskop ablesen können, innerhalb von 24 Stunden sollte es eine komplette Rotation um seine Achse hinlegen. So manch einer, der den Versuch durchgeführt hat, wartet indes immer noch.

Und noch eine andere Beobachtung lässt stutzen. Bei mehreren Gelegenheiten wurde berichtet, dass während einer Sonnenfinsternis – nicht immer, aber doch wiederholte Male -, die Bahn des Pendels eine abrupte Veränderung durchläuft. Am 30. Juni 1954 führte Prof. Allais in Paris während einer Eklipse ein Pendelexperiment durch. Im Verlauf der Sonnenfinsternis bemerkte Prof. Allais dann eine anormale Änderung der Schwingungsebene des Pendels. Die Anormalie bekam den Namen „Allais-Effekt“.

Während verschiedener nachfolgender Eklipsen wurden unterschiedliche Ergebnisse bei entsprechenden Pendelexperimenten erzielt, sodass die Forscher immer noch nach einer gescheiten oder auch nur eingängigen Erklärung für das Phänomen suchen.Macht die Erde während einer Sonnenfinsternis etwa einen Sprung? Urlaub? Bleibt sie kurz stehen? Schwer zu glauben, allerdings wirft diese Beobachtung mehr als nur Zweifel auf, ob das Foucaultsche Pendel als Beweis für die Drehung der Erde herhalten kann.

QuellenBearbeiten

Das Zitat von Isaac Newton:

https://de.wikipedia.org/wiki/Nahwirkung_und_Fernwirkung

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